



Aus Sicht von Pro Juventute Kanton Zürich ist wohnen ein Menschenrecht. Viel zu oft sehen wir Familien in prekären Wohnsituationen. Oft genug sind Familien betroffen in denen beide Eltern erwerbstätig sind um nicht vom Staat abhängig zu werden aber die Mieten sind im Verhältnis zu ihren Löhnen zu hoch.
Katharina Stiefel-Rother, Geschäftsleiterin Pro Juventute ZH
Auch Bewohnerinnen und Bewohner der Aussenquartiere sind von der Preissteigerung auf dem Zürcher Wohnungsmarkt betroffen. Von einer aktiven Wohnbaupolitik, die den Anteil an nicht renditeorientierten Mietwohnungen stetig erhöht, profitiert die ganze Stadt.
Esther Straub, Pfarrerin in Schwamendingen
Wenn ältere Menschen aus ihrer Wohnung gerissen werden, entstehen Unsicherheit, Vereinsamung und Depressionen. Dank Nachbarschaftshilfen können viele den Alltag zu Hause bewältigen. Damit dies auch in Zukunft möglich bleibt, braucht es mehr bezahlbare Wohnungen.
Claudia Rabelbauer, EVP, Initiativkomitee Seniorengerechte Stadt Zürich
Genossenschaften prägen Zürich seit über 100 Jahren. Sie bieten günstige Wohnungen, fördern das Zusammenleben und sind demokratisch organisiert. Wenn es mehr Genossenschaftswohnungen gibt, ist das eine nachhaltige Investition für kommende Generationen.
Peter Schmid, Wohnbaugenossenschaften Zürich, Präsident
Auf die riesige Nachfrage nach bezahlbaren genossenschaftlichen Wohnungen muss mit einer deutlichen Ausweitung des Angebotes reagiert werden. Wollen wir nicht, dass Zürich zu einem Monaco am See wird, braucht es ein entschiedenes Ja für diese volkswirtschaftlich und gesellschaftlich wichtige Vorlage.
Jacqueline Badran, SP, Initiativkomitee Wohnen für Alle
Zu oft sind unbezahlbare Wohnungen in unserer Sozialberatung ein Thema - die Wohnsituation beeinflusst vieles. Wir unterstützen deshalb eine Politik der günstigen Mieten in durchmischten Quartieren.
Max Elmiger, Caritas Zürich, Direktor
In Zürich herrscht Goldgräber-Stimmung. Mieterinnen und Mieter mit kleinem Portemonnaie haben keine Chance mehr. Mit einem Ja sorgen wir am 27. November dafür, dass mehr Wohnungen der Spekulation entzogen werden. Das ist ein wichtiger Schritt für eine lebendige Stadt.
Felicitas Huggenberger, Mieterinnen- und Mieterverband Zürich, Geschäftsleiterin
Das Verschwinden von bezahlbarem Wohnraum hat als "Seefeldisierung" traurige Bekanntheit erlangt. Ich wünsche mir, dass Riesbach und damit das Seefeld nun für das wuchtige JA zum wohnpolitischen Grundsatzartikel berühmt werden.
Urs Frey, Quartierverein Riesbach, Präsident
Ich erhalte regelmässig Anfragen von Leuten, die dringend eine bezahlbare Wohnung suchen, was in Aussersihl immer schwieriger wird. Ich möchte in einem weiterhin sozial gemischten Aussersihl Pfarrerin sein! Darum ein Ja für mehr bezahlbare Wohnungen in Zürich!
Verena Mühlethaler, Pfarrerin offener st. jakob
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